MABON – Das Fest der Dankbarkeit
Das Jahresrad dreht sich weiter.
Die Tage werden kürzer, die Nächte länger. Die Sonne verliert langsam ihre Kraft und die Natur beginnt, sich von dem zu lösen, was sie den Sommer über getragen hat.
Mabon ist die Zeit der Tagundnachtgleiche im Herbst, ein magischer Moment, in dem Licht und Dunkelheit für einen Augenblick miteinander im Gleichgewicht stehen.
Doch Mabon erzählt nicht nur von Ernte.
Es erzählt von dir.
Von dem, was du in deinem Leben gesät hast.
Von dem, was inzwischen Früchte trägt.
Und von all dem, was du vielleicht noch immer festhältst, obwohl seine Zeit bereits vergangen ist.
In diesem Jahr findet die Herbsttag- und Nachtgleiche Mabon am 23.09. statt. Ich möchte dich gerne einladen dieses wundervolle Fest näher kennen zu lernen und dir an diesem Tag ganz bewusst Zeit für dich zu nehmen.
Traditionell ist Mabon mit reicher Ernte und tiefer Dankbarkeit verbunden.
Mabon eignet sich wunderbar für Rituale rund um:
✨ Dankbarkeit
✨ Fülle und Wohlstand
✨ Abschied und Loslassen
✨ Vergebung
✨ innere Balance
✨ Ahnenarbeit
✨ Selbstreflexion
✨ Übergänge und Neubeginn
✨ Manifestation für die kommende Zeit
Reflexion ist ein Thema das dir nun begegnen könnte, denn noch kannst du auch für dieses Jahr etwas verändern und bewirkten.
Nimm dir einen Moment bewusst Zeit und frage dich:
Was habe ich in den vergangenen Monaten gesät?
Welche Entscheidungen habe ich getroffen?
Welche Menschen sind in mein Leben gekommen?
Welche Herausforderungen habe ich gemeistert?
Was durfte wachsen?
Welche Erfolge durfte ich feiern?
Welche Ziele habe ich erreicht?
Ehre deine „Früchte“ fühle echte Dankbarkeit und Wertschätzung und du darfst auch die ganz kleinen Erfolge beachten, denn es gibt keinen größeren Motor als Dankbarkeit um seine Ziele zu erreichen.
Dein kleines Mabon-Ritual für Zuhause
Du brauchst:
eine Kerze
einen Apfel/Birne
einen Zettel und einen Stift
optional Räucherwerk, z. B. Beifuß, Wacholder oder Weihrauch
Schaffe dir einen ruhigen Platz.
Zünde die Kerze an und lege deine Naturmaterialien vor dich.
Atme einige Male tief durch.
Dann sprich – laut oder in Gedanken:
„Ich ehre, was gewachsen ist.
Ich danke für das, was mich genährt hat.
Ich erkenne meine Ernte.
Und ich lasse frei, was nicht länger mit mir gehen soll.“
Schreibe anschließend auf zwei Listen:
Meine Ernte
Was ist in diesem Jahr gewachsen? Welche Erfahrungen, Menschen, Fähigkeiten, Erkenntnisse oder Erfolge möchtest du würdigen?
Was ich loslasse
Was darf nun gehen? Welche Ziele die du dir vorgenommen hattest dürfen sich nun Wandeln oder ganz gehen, weil sie nun nicht mehr zu dir und deinem Lebensweg passen? Welchem Thema rennst du schon lange hinterher ohne, dass sich merklich etwas zum Positiven wendet? Vielleicht wird es Zeit es gehen zu lassen, denn vielleicht war es nie deines und du trägst es nur mühsam mit dir herum?
Schreibe ohne lange darüber nachzudenken.
Wenn du bereit bist, zerreiße den zweiten Zettel in kleine Stücke und verbrenne ihn. (Achtung: Gefäß mit Sand zum Auffangen des brennenden Zettels wird dringend empfohlen. Anwendung auf eigene Verantwortung.)
Halte anschließend den Apfel in deinen Händen. Spüre sein Gewicht, seine Farbe und seinen Duft. Nimm dir einen Moment Zeit um dieses Wunderwerk der Natur zu bewundern und zu wertschätzen.
Iss den Apfel und nimm ihn symbolisch für all deine Ziele, die nun Früchte tragen, in dir auf.
Auch du bist eine Frucht deiner bisherigen Erfahrungen.
Alles, was du erlebt hast, hat dich bis hierhergetragen. Doch du musst nicht alles mitnehmen. Manche Ziele tragen faulige Früchte. Mabon ist ein guter Zeitpunkt um das auszusortieren, was dir nicht länger dient und den Garten deiner Träume nun verlassen muss, damit Platz für etwas Neues entstehen kann.
Ehre deine Ernte.
Segne deinen Weg.
Lass los, was gehen möchte.
Und vertraue darauf, dass die Dunkelheit nicht das Ende ist.
Denn unter der Erde beginnt bereits der nächste Samen zu träumen.
Lösche anschließend in Liebe, Dankbarkeit und Wertschätzung deine Kerze.
Möchtest du tiefer in deinen persönlichen Jahreskreis eintauchen?
Meine persönliche schamanische Begleitung kann dich dabei unterstützen, die Themen zu erkennen, die sich gerade in deinem Leben zeigen um herauszufinden, was du bewahren, was du loslassen und wohin du deine Kraft als Nächstes richten darfst.
Manchmal braucht es nur einen Impuls.
Manchmal braucht es ein Ritual.
Und manchmal braucht es jemanden, der mit dir gemeinsam dorthin schaut, wo du allein immer wieder ausweichst.
Dein Jahreskreis ist einzigartig.
Deine Geschichte auch.
Wenn du spürst, dass Mabon für dich mehr ist als ein schönes Herbstfest, dann lass uns gemeinsam schauen, welche Botschaft dieses Tor gerade für dich bereithält.
Ich wünsche dir ein zauberhaftes Mabonfest.
Alles Liebe
Deine Nordlichtschamanin Runa










































